Unsere Jahrgänge

Alles begann mit der Weinlese 2008!

Vielleicht war mir nicht wirklich klar, was ich tun sollte, vielleicht war mir auch nicht klar, wie ich es machen sollte!
Das einzig sichere war, dass die Weintrauben gelesen werden mussten!
Na gut, meinte meine Frau, und dann????
Wie immer sind die Frauen weitblickend, und ihr angeborener Pessimismus gibt ihnen immer Recht!!!!
Das Ergebnis ist leicht zu erraten..... ein Fiasko!
Puh, sagte mein Vater zu mir, du glaubtest, dass da Leute wären, die an der Weinlese interessiert wären, und statt dessen....

Das Ergebnis dieser ersten Weinlese ist keinem Menschen jemals bekannt gemacht worden, im Gegenteil, bei meinen Gesprächen habe ich von der "Premiere" immer als von einer der Besten gesprochen! (Verzeiht die LÜGE... aber es wahr einfach notwendig).

Ja, denn "Repetita iuvant!"
Und so machte ich es dann auch, bat die Web Master (danke Ivonne und Gian) um Hilfe, und platzierte so auf der Webseite das Angebot für das Jahr 2009, und ..... es kamen die ersten Informations-Anfragen.

1,2,3,7,10,15,20,25 Buchungen!!!

Perfekt! Für den Dolcetto haben wir es geschafft!
Die Weinlese 2009 wird eine Kollektive Weinlese sein!

Das war der Anfang unserer Weinlesen!
In den darauf folgenden Jahren haben wir immer mehr Teilnahmen erhalten, und immer mehr Menschen haben sich eintragen lassen, um am Ereignis der Rossa teilzunehmen.

Aber reden wir über das Tagesprogramm:

Am Anfang lauschen die Teilnehmer, einige Neulinge und einige Veteranen vergangener Erfahrungen aus der Universitätszeit, meinen Empfehlungen und denen des Agronomen (Silvio Bragagnolo, Erzeuger des Passito di Strevi).

Es wird von den Entscheidungen für die Weinlese gesprochen, wie die Trauben abgeschnitten werden, ohne anderleuts Finger mit abzuschneiden, aber vor allen Dingen, immer DEN KORB UNTER DER REBZEILE stehen haben!!! Nicht ein Tropfen dieses Göttertranks darf verloren gehen! (wiederhole ich mehrmals während der Vorstellung!!)

Wenn dann die erste Schulung abgeschlossen ist, geht es los.... ist es Zeit, die Trauben zu lesen!

Nach diesen Worten verteilt die Gruppe der Weinleser sich mit "hungrigem" Blick auf die Rebzeilen, für einige entschieden zu hungrig, weshalb ich ein wenig Ordnung mache und versuche, die Teilnehmer gleichmäßig auf dem "Schlachtfeld" zu verteilen.

m Verlauf des Vormittags verflechten sich die Gespräche und Anekdoten und überlappen sich wie die Weinleser selbst ... es ist ein Fest für alle und eine große Rührung für mich, jedes Mal, wenn ich wieder darüber spreche und mich an die Höhepunkte erinnere.

Um 13 Uhr steht der erste "Pit Stop" im Weinberg auf dem Programm!
Fladenbrot, Wein und Kuchen, wie es mein Großvater Cichein machte, dienen dazu, sich anschließend mit neuer Kraft in die Weinlese stürzen zu können!

Während der Pause zeigen einige der Gefräßigsten ihre Fähigkeiten im Verkosten und in den kulinarischen Verbindungen von "Speisen und Wein", wie sie im Fernsehen ach so herrlich besungen werden; einige sehen auch geflissentlich über die korrekte Reihenfolge hinweg ...... (erst salzig, DANN süß!!! Anm. d. Verf.)

270Aber hier ist jetzt keine Zeit für Worte, zurück in den Weinberg, auf zur letzten Anstrengung!
WIR MÜSSEN DIE BÜTTE VOLL MACHEN!
Die doch recht ansehnliche Anzahl von Teilnehmern erlaubt eine schnelle und nicht so mühsame Weinlese, und so erreicht das Häuflein Weinleser den Gipfel des Weinbergs und schwenkt bei erreichtem Ziel stolz sein Käppi!

Die Arbeiter meutern und stürmen die Bütte: sie wollen ganz nah bei der Beute verewigt werden!
Einige bieten sich sogar barfüßig zum Keltern an!

Haaaalt, Stop!!!! Rufe ich, und erreiche mit Mühen das Steuer des "Füllhorns der Weintrauben"...... Von diesem Moment an wird es der Vater sein, der sich um die einzelnen Phasen des Kelterns und der Gärung kümmert ......... wir werden ihn in einem Jahr probieren!!

Es ist schon wahr, sage ich, "Auch die einfachsten Dinge können sich als angenehm erweisen, wenn man sie in Gemeinschaft macht".

Sowohl für den Dolcetto als auch für den Barbera hat man das Ende der Weinlese erreicht, die in den Rebzeilen vergessenen Körbe werden eingesammelt, und dann begeben sich alle zum Spielplatz des Ferienhofs.

Unter dem Vordach wollte ich die "Handlanger" empfangen, und ihnen für ihre reichlichen Mühen die piemontesische Brotzeit der Rossa anbieten.

Die Spezialitäten der Rossa machen die Wangen der Weinleser rot, und beleben nette Dialoge zwischen den "Lausern".

202Aber damit ist der Tag ja noch nicht um!
Ich möchte wissen, ob die Erfahrung den Teilnehmern neues Wissen gebracht hat, und dazu teile ich einen Test aus, den ich sie bitte, auszufüllen!

Die Bemühungen sind redlich, die üblichen Rebellen tun so, als wenn sie Wireless-Verbindungen für das korrekte Ausfüllen des Tests hätten!
Ha, sofort werden Handys und Smartphones beschlagnahmt! ... zum Schein natürlich...!


159Ok ! Die Zeit ist um, jetzt will ich die Antworten prüfen und allen eine Teilnehmerurkunde 1221überreichen ! während für den Aufmerksamsten ein "Wein-Relax" der La Rossa vorbereitet wird (Aufenthalt für zwei Personen auf dem Ferienhof mit Eintritt zum Wellnesscenter in Acqui Terme!! Hier werden doch keine Handpüppchen vergeben!!!!).

So schließt die Weinlese nun in der Herzlichkeit und der Wahrung der Traditionen und der Freude, zusammen zu sein, ab!
Ein Tag auf dem Lande mit mir, meiner Familie und unserem Monferrato.

Ein herzliches Dankeschön an alle Weinleser, die teilgenommen haben, und an den Freund Maurizio, der aus der Gegend von Gavi kommt, und für die zweite Weinlese (die erste......) seinen Trecker und Anhänger für den Abtransport der Trauben in den Weinkeller bereit gestellt hat.

 

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